Pfingsten 6

Wir sind überfordert?

3. Hey ich habe dich schon lange nicht mehr in unserem Verein gesehen. Was ist los. Wir brauchen dich!

2. Naja, eigentlich würde ich ja gerne kommen: Früher war es ja auch schön. Aber wenn ich ehrlich bin, es ist nichts mehr für mich.

1. Warum denn. Hast Du keine Lust mehr?

2. Nein, das ist es nicht. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, ich werde vom Trainer doch nur noch vollgenölt. Ich bin immer schuld. Wenn etwas passiert, dann bekomme ich alles ab, auch wenn ich es gar nicht war.

3. Also wenn ich ehrlich bin, wundert mich das nicht. Ihr seid nicht mehr mit Sahne zu genießen. Mein Vater wundert sich über den Trainer und sagt immer, er hätte es mit Euch niemals so lange ertragen. Er hätte gleich alles hingeworfen. Früher, da war noch Zug dahinter: Da hätten man sich das, was Ihr tut, niemals getraut. Mit euch Hopfen und Malz verloren.

2. So ist das nun wieder auch nicht. Wir haben unser Bestes gegeben: Noch nie hat er solche Erfolge gehabt, wie mit uns!

1. Stimmt genau.

3. Und das ist euch in den Kopf gestiegen. Seither denkt Ihr, ihr seid die Champions, die Chefs, die alles machen können.

2. Na ja, wir waren auch gut…

3. Wisst ihr was, der Trainer hat sich für euch den Hintern aufgerissen hat. Er hat trainiert, obwohl seine Frau gemeckert hat. Weil er euch bei jedem Spiel angemeldet, hingefahren hat und vieles mehr- deswegen wart ihr so gut.

2. Er war für uns da, keine Frage. Aber zuletzt war er fix und fertig. Hat uns wegen Kleinigkeiten angenölt.
Das muss ich mir eben nicht mehr antun… Darüber bin ich hinaus

1. Er hat sich ja Mühe gegeben, aber Mühe allein genügt nicht…

3. Und was soll er nun noch machen, damit Ihr noch ordentlich mitmacht? Er meinte es doch gut.

2. Was weiß ich. Ich stehe doch nicht an seiner Stelle.

1. Er sollte ruhiger werden…

3. Das ist aber sehr leicht gesagt, aber nur sehr schwer getan. Was soll er machen, wenn ihr nicht mehr kommt?